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Tagesausgabe

Ein weiterer Abschied: Geiß verlässt die HHLA erneut

Die Mobilitätsbranche bleibt in Bewegung, und der Abgang von Geiß von der HHLA ist ein weiteres Zeichen für den Wandel. Welche Impulse bringt dieser Abschied mit sich?

26. Juni 2026
2 Min. Lesezeit

Als ich heute Morgen am Hafen entlangspazierte, fiel mir ein leises Murren unter den Passanten auf. Geiß, der Geschäftsführer der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), verlässt erneut seine Position. Die Reaktionen waren gemischt: von Verletztheit und Enttäuschung in der Branche bis hin zu einem fast unmerklichen Schulterzucken bei denjenigen, die eher an den neuen Entwicklungen interessiert sind als an den alten Gesichtern, die sie repräsentieren.

In einer Zeit, in der Mobilität immer wieder neu definiert wird, scheint die Fluktuation von Führungspersonen in großen Unternehmen nicht nur normal, sondern sogar notwendig. Aber was genau bleibt von solchen Abgängen? Sind sie einfach nur ein weiteres Kapitel in einem langen Buch von Veränderungen, oder schwingen da tiefere Fragen mit?

Geiß hat in seiner Zeit bei der HHLA zweifellos Spuren hinterlassen. Doch während ich am Hafen stand und die großen Container-Schiffe beobachtete, dachte ich an die Unsicherheit, die ein solcher Wechsel mit sich bringt. Wer wird die Richtung vorgeben? Welche Visionen werden geformt, und wie wird die HHLA auf den sich wandelnden Markt reagieren?

Die Mobilitätsbranche steht vor enormen Herausforderungen: dem Klimawandel, der Digitalisierung und dem unberechenbaren Einfluss globaler Ereignisse. Diese Fragen sind weitaus bedeutender als die Namen, die heute in den Nachrichten stehen. Geiß' Abgang könnte uns anregen, über die Wartezeiten und die Unsicherheiten nachzudenken, die solche Wechsel mit sich bringen.

Ich stelle mir die Frage: Sind wir nicht alle Teil eines größeren Spiels? In einer Welt, die zunehmend von kurzfristigen Zielen und einem ständigen Drang zur Effizienz geprägt ist, bleibt wenig Raum für den Einzelnen. Geiß' Rücktritt ist nicht isoliert. Er ist Teil eines größeren Trends, der durch die Mobilitätslandschaft weht. Eine neue Generation von Führungskräften drängt in die vorderen Reihen. Sie sind gewillt, Risiken einzugehen, Visionen zu verwirklichen, aber sind sie auch die Besten für diesen Job? Woher wissen wir, dass der nächste Chef besser geeignet ist als der vorherige?

Vor diesem Hintergrund stehen wir als Gesellschaft vor der Herausforderung, das zu bewerten, was wirklich zählt. Ist es die Person oder die Vision hinter der Führung? Der Abgang von Geiß wirft Fragen auf, die über die HHLA hinausgehen. Was bedeutet es für die Mobilität in Hamburg und darüber hinaus? Werden wir weiterhin in einer Stadt leben, in der der Hafen das Herz der wirtschaftlichen Aktivität ist?

In einigen Gesprächen mit Kollegen, die in der Mobilitätsbranche tätig sind, wurde deutlich, dass viele von ihnen optimistisch sind. Sie glauben an den Wandel. Doch ich kann nicht umhin, an die Unsicherheiten zu denken. Welche Impulse bringt der Abgang von Geiß mit sich? Ist es der Beginn einer neuen Ära, in der wir mit frischen Ideen aufwarten können, oder nur ein weiteres Stück im Puzzlespiel der Unsicherheit?

Die Herausforderungen, vor denen Unternehmen und die gesamte Branche stehen, sind monumentale. Die Frage bleibt: Können die neuen Führungspersönlichkeiten diese Herausforderungen bewältigen? Werden sie in der Lage sein, die HHLA durch die stürmischen Gewässer der Veränderungen zu steuern?

Es ist interessant zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen entfalten werden. Sicherlich wird der Hafen als Knotenpunkt für Güterverkehr und Mobilität auch weiterhin wichtig sein, aber wie wird sich die Strategie der HHLA anpassen? Das wird die Zeit zeigen. Geiß hat die Bühne verlassen, aber die wichtigsten Fragen bleiben. Was für einen Kurs wird sein Nachfolger einschlagen? Die Strömungen sind unberechenbar, und das Publikum schaut gespannt zu.